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Schischyphusch

 

oder

Der Kellner meines Onkels

von Wolfgang Borchert

«»

Erzähltheater

mit

Matthias Peter

 

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein, der Onkel des Erzählers und der Kellner, die sich in einem Gartenlokal begegnen, und deren identischer Sprachfehler erst zu Missverständnissen, dann zu Freundschaft führt. Ein hinreissender Abend für Sprachverliebte.

 

Der Titel dieser humorvollen Erzählung aus der Feder des deutschen Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947) bezieht sich auf die griechische Mythengestalt Sisyphus. Von ihr leitet sich nicht nur der Spitzname des lispelnden Kellners ab, sie versinnbildlicht gleichzeitig seinen lebenslangen Kampf mit den Tücken der Sprache, der in der Begegnung mit dem kriegsversehrten, aber kraftstrotzenden Onkel des Erzählers überraschend gemildert wird.

 

«Matthias Peter kündigt eine szenische Lesung an, doch es ist ein kleiner Theaterabend geworden. Er erzählt mit Herzenswärme die Geschichte von der Begebenheit im Gartenlokal. Peter, in weissem Anzug mit Einstecktuch, Strohhut, blauer Weste, steigt zupackend ins Geschehen. Deutet mal den Onkel, mal den Kellner spielerisch an. Er zelebriert Borcherts Sprachspiele, die Adjektivkaskaden, die Alliterationsfeuerwerke, taucht jede Silbe betonend in dieses Sprachmeer hinein.» (St.Galler Tagblatt)

 

-> Bisherige Aufführungen

19.1.2023 - Lindenhof St.Gallen (Try-out)

17.2.2023 - Kursana St.Gallen (Try-out)

9.5.2023 - Lyceumclub St.Gallen (Vorpremiere)

10.5.2023, 14 Uhr - Kellerbühne SG (AHC Speicher)

10.5.2023, 20 Uhr - Kellerbühne St.Gallen (Premiere)

12.5.2023 - Kellerbühne St.Gallen (SHLR)

15.5.2023 - Kellerbühne St.Gallen

17.5.2023 - Kellerbühne St.Gallen

22.5.2023 - Fachhochschule Nordwest Muttenz

7.6.2023 - Wienerberg St.Gallen

8.6.2023 - Lesegesellschaft Basel

13.11.2023 - Kellerbühne St.Gallen

14.11.2023 - Kellerbühne St.Gallen (Kanti Trogen)

17.11.2023 - Frohsinn Kultur Weinfelden

18.11.2023 - Löwenarena Sommeri

19.11.2023 - Kellerbühne St.Gallen

20.11.2023 - Kellerbühne St.Gallen

17.9.2024 - Wart's ab im 1733 St.Gallen

19.9.2024 - Kronengesellschaft Trogen

22.9.2024 - Forum-B Büren

16.11.2024 - Kellerbühne St.Gallen

14.11.2024 - Stadtibiliothek Uster

30.5.2026, 17:00 - C. F. Meyer-Haus Kilchberg

5.6.2026, 13:00 - Kellerbühne St.Gallen (Schulvorstellung)

5.6.2026, 20:00 - Kellerbühne St.Gallen

6.6.2026, 18:00 - Kellerbühne St.Gallen

29.10.2026, 19:30 - Gemeindebibliothek Klosters

 

_«Alles Leben_

_wird enden!»_

 

Sturz in die Sonne

von Charles Ferdinand Ramuz

Textperformance mit Musik

 

Mit Matthias Peter (Text)

& Ralph Hufenus (Kontrabass)

 

Eine literarische Sensation. Das Gedankenspiel einer sich rasant der Sonne nähernden Erde wirkt wie ein visionärer Weckruf an die vom Klimawandel bedrohte Menschheit.

 

Am Anfang steht eine wissenschaftliche Entdeckung: Wegen eines Unfalls im Gravitationssystem stürzt die Erde in die Sonne zurück. Die Menschen am Ufer des Genfersees wollen das erst nicht glauben und erfreuen sich am schönen Wetter. Aber dann wird klar, dass es vor der Hitze kein Entkommen gibt, die Freude schlägt um in Angst, als die Bäume verdorren, die Gletscher schmelzen und die soziale Ordnung zu zerfallen beginnt.

 

C. F. Ramuz (1878-1947) gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Sein Roman «Sturz in die Sonne» ist 2023 im Limmat Verlag erschienen.

 

«Eine Two Man Show mit Brisanz und Relevanz heizt der literarischen Trouvaille noch einmal zügig ein.» (Saiten - Ostschweizer Kulturmagazin)

 

«Ramuz’ Text ist tatsächlich aktuell.» (St. Galler Tagblatt)

 

«Die gelesenen Worte von Matthias Peter unterstreichend, lässt Ralph Hufenus die einzelnen Bilder der Climate Fiction auf dem Kontrabass mal zupfend wie glühendes Eisen, mal als gähnende Hitze durch stöhnendes Flageolett ertönen. (…) Matthias Peter zieht alle Register. Er steht mit starker Präsenz auf der Bühne, schaut dem Publikum tief in die Augen, verliert nicht eine Sekunde den Spannungsbogen. Ein fast zerstörendes Vergnügen, seiner expressiven Stimme zuzuhören.» (Saiten - Ostschweizer Kulturmagazin)

 

-> Bisherige Aufführungen

11.9.2023 - Kellerbühne St.Gallen

24.9.2023 - Stiftsbibliothek St.Gallen

15.10.2023 - Kulturmuseum St.Gallen

26.11.2023 - Naturmuseum St.Gallen

4.6.2024 - Kellerbühne St.Gallen

5.6.2024 - Lesegesellschaft Basel

7.9.2025 - Stägestadt St.Gallen (Kurzauftritt)

25.6.2026 - Kulturplatz Davos

21.8.2026 - Waaghaus St.Gallen

 

_«Ein Spektakel_

_soll es werden!»_

 

Schikaneder & Mozart

Die Zauberflöten-Macher

Theater und Kammermusik

 

Mit Matthias Peter (Spiel)

& edes-Ensemble

Daniel Pfister (Flöte)

Johanna Degen (Cello)

Christian Bissig (Gitarre)

 

Der Impresario Schikaneder erteilt Mozart einen Kompositionsauftrag, skizziert effektvoll den Inhalt des Librettos und gibt so einen unterhaltsamen Einblick in die Entstehung der Oper «Die Zauberflöte».

 

Das edes-Ensemble interpretiert dazu die überraschende kammermusikalische Bearbeitung der Originalkompositionen durch den französischen Gitarristen Antoine de Lhoyer aus dem Jahr 1824.

 

 

«Schwungvoll und rasant spielt Matthias Peter zur Einführung ein Gespräch zwischen Emanuel Schickaneder und Wolfgang Amadeus Mozart. (...) Mit reicher Gestik, Humor und Witz gibt der Schauspieler den Theaterdirektor und erläutert dem Komponisten die Grundideen zur «Zauberflöte», deren Inhalt sich im Dreieck altägyptische Mythologie, Wiener Gesellschaftsklatsch und Freimaurergeist bewegt. (...) Die fantastische Leistung des Edes-Ensembles machte den Anlass zum Opernerlebnis. (...) Tosender Schlussapplaus.» (Max Pflüger, Der Rheintaler)

 

-> Bisherige Aufführungen

13.9.20: Kirche Wolfhalden (Vorpremiere)

28.10.2020 - Kellerbühne St.Gallen

30.10.2020 - Kellerbühne St.Gallen

31.10.2020 - Kellerbühne St.Gallen

1.11.2020 - Kellerbühne St.Gallen

3.11.2021 - Kellerbühne St.Gallen

5.11.2021 - Kellerbühne St.Gallen

7.11.2021 - Kellerbühne St.Gallen

13.5.2022 - Kleine Oper Märstetten

14.5.2022 - Kleine Oper Märstetten

15.5.2022 - Schloss Dottenwil

17.5.2022 - Lesegesellschaft Basel

22.5.2022 - Kino Passerelle Wattwil

28.4.2023 - Kirche Bühler

7.5.2023 - Schloss Wartegg Rorschach

10.11.2024 – B-Forum Büren/TG

24.11.2024 - Konzertzyklus Uzwil

14.12.2024 - Diogenes Theater Altstätten

16.3.2025 - Gottfried-Keller-Zentrum Glattfelden

23.11.2025, 17:00 - Kellerbühne St.Gallen

28.11.2025, 20:00 - Goldener Dachs Weinfelden

29.1.2027, 20:00 - Schlosshalde Mörsburg Winterthur

 

Wie man vollkommene Weihnachten malt

 

Texte und Musik

zu Weihnachten

 

Matthias Peter (Text)

Barbara Eckmüller (Harfe)

 

Presse- und Publikumsstimmen

-> Klicken Sie hier
 

«Was der Schauspieler Matthias Peter und die Harfenistin Barbara Eckmüller darboten, rührte das Publikum am dritten Adventssonntag teils zutiefst. Jenseits von Klischees und Kitsch rezitierte Matthias Peter auserlesene Texte rund um Weihnachten, während Barbara Eckmüller mit ihrem Können und der Vielseitigkeit ihres Instrumentes beeindruckte. Sprache und Klang gingen dabei eine ergänzende, untermalende, begleitende und dennoch eigenständige Verbindung ein. Mal erinnerte die Musik an eine alpenländische Zitter, mal surrte und grollte die Harfe ganz ungewohnt wie ein aufkommendes Unwetter, gar nicht engelsgleich, sondern als Vorbotin des Bösen. Das Bild, welches die Textpassagen unterschiedlichster Autoren malen, ist nicht das der Weihnachten, wie es uns idealerweise vorgegaukelt wird: friedvoll, harmonisch, überfliessend und frömmelnd, sondern überraschend anders.»

(Bote vom Untersee)

 

«Was für ein literarisch-musikalisches Geschenk!

Betörende Harfenmusik, von einer hochtalentierten Barbara Eckmüller aus dem ebenso betörend schönen Instrument gelockt, wahrlich ein Weihnachtswunder! Welch abwechslungsreichen, musikalischen Stilrichtungen: Beim «Ländler» lupfte es mich fast aus dem tiefen, weichen Sessel! Grosses Vergnügen bereiteten natürlich auch die reichhaltigen Texte zum Thema Weihnachten, die Matthias Peter lebendig, ernsthaft oder frisch-fröhlich (wo es sich geziemte!) vortrug, ein grosser Genuss!»

(Monika Rosenberg, Besucherin Forum-B Büren)

 

Schauspieler Matthias Peter hat quer durch die Literatur Texte zu Weihnachten zusammengestellt und nimmt das Publikum mit auf einen abwechslungsreichen humoristisch-nachdenklichen Parcours durch die widersprüchlichsten Empfindungen zum Weihnachtsfest. Das Programm versammelt thematisch geordnet kurze Erzählungen, Gedichte, Briefe und Anekdoten. Warmherzige Erinnerungen wechseln mit schneidender Lyrik, Grotesken mit philosophischen Exkursen ab.

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Martin Walsers Text «Überredung zum Feiertag» gibt dem Abend eine Struktur. Walser sagt sich: «Nimm ein Blatt vor den Mund, die Feiertage nahen… Mach, was du willst, du wirst mitmachen… Wer jetzt eine Grossmutter hat oder ganz kleine Kinder, der hat Glück, der hat rasch eine Rolle.» Solche Walser-Sätze schlagen Themen an, die andere Schreibende variieren.

 

Klassiker wie Joseph von Eichendorff, Heinrich Heine und Rainer Maria Rilke berühren durch tiefgründige Einsichten.

Humoristen wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz steuern heitere Weihnachtsbetrachtungen bei.

Kritisch äussern sich Friedrich Dürrenmatt, Ludwig Hohl und Giuseppe Ungaretti.

Peter Huchel, Wladimir Majakowski und Wolfgang Borchert schildern die Diskrepanz zwischen Weihnachtsbotschaft und Krieg.

Unbekanntere Autoren wie Reinhold Schneider, Reiner Kunze und Josef Reding steuern überraschende zeitgenössische Perspektiven bei.


Die Harfenistin Barbara Eckmüller, Lehrbeauftragte an den Musikschulen Goldach und Werdenberg, streut passende Musik dazwischen, die sie aus einem breiten
Repertoire an internationalen Harfenstücken ausgewählt hat. Sie greift die unterschiedlichen Atmosphären der gesprochenen Worte auf und verleiht ihnen je einen unverwechselbaren Klang.
Nach einem bewegenden literarischen Wechselbad der Gefühle darf der Abend getrost in die poetische Anleitung «Wie man vollkommene Weihnachten malt» von Miroslav Holub münden.

 

-> Bisherige Aufführungen
10.12.2024 - Lyceumclub St.Gallen
14.12.2025 - Forum-B Büren